Ehrlichkeit hat in der heutigen Welt keinen Platz mehr.- Aber in meiner.

Freitag, 18. Oktober 2013

Gerechtigkeit ist eine Illusion

Der Wert der Gerechtigkeit sieht man in so vielen Bereichen des Lebens, es scheint gar, dass es einer dieser Werte ist, nach denen es sich auszurichten gilt, nach denen ein ’guter‘ Mensch lebt. Die Gerechtigkeit. Ich frag mich nur so oft, wo die Gerechtigkeit am Schluss bleibt? Es ist doch nicht gerecht, wenn die einen Menschen eine zweite Chance bekommen, andere aber nicht. Sie haben nichts anders gemacht, nicht besser, nichts schlechter, sie haben nur versucht ihr Leben zu meistern. Doch es hat ihnen nichts gebracht, oder eben nicht allen. Ich finde es nicht gerecht, dass gewisse Menschen, einfach nicht die Chance erhalten zu zeigen, dass sie es schaffen könnten, weil das Schicksal, Gott oder was auch immer das Gefühl hat, es sei nun genug. Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke, wie viele zweite  Chancen ich schon erhalten habe, ich bekomme ein schlechtes Gewissen, denn ich weiss, wir haben eine weitere Chance erhalten, die andere nie mehr wieder bekommen. Ich habe Mühe damit umzugehen, dass wir zu den ‚Gewinnern‘ gehören, während andere um mich herum dieses Glück nicht erhalten. Es macht mich traurig zu sehen, wie wenig wir aus diesem Gewinn machen und wie selbstverständlich wird das ganze sehen. Das ist es verdammt nochmal nicht. (mit wir ist übrigens für einmal nicht die gesamte Gesellschaft gemeint, sondern der kleine Haufen, in dem ich hause.) Ich weiss nicht wie viele Chancen ich im Leben noch bekommen werde, aber es ist mir nun einmal mehr bewusst, dass es wirklich nicht selbstverständlich ist. Wäre es nicht gerecht jedem Menschen eine zweite Chance geben, oder die Chance wenigstens mit Sinn unterlassen? Wir Menschen wollen doch einfach verstehen wieso. Ich hasse diese Frage, ich hasse, dass ich keine Antwort darauf finde. Ich hasse es, dass die Welt so ungerecht ist, obschon wir vieles versuchen, um sie gerecht zu machen.

Sonntag, 19. Mai 2013

this is how it really is.

Das Schicksal oder was auch immer das Unvorhergesehene macht, hat momentan wohl grausam schlechte Laune. Schreckliche Laune.

Sonntag, 10. März 2013

He loves me.



I think that trouble loves me. But I think he loves everyone of us. I see him as an uninvited person that I have to take as a friend to go on. Yes, I think he's my friend.

black and white

Mich faszinieren Menschen, bei denen das Schema schwarz/weiss, richtig/falsch, gut/schlecht, lieb/böse, etc. funktioniert. Das Leben muss so viel einfacher sein, wenn man die Dinge schubladisieren kann. Alles hat seine Ordnung und seinen Platzt, wenn es verrückt, wird es wieder zurück gestellt. Menschen mit Prinzipien, das und das ist so, faszinieren mich. Aber ich verstehe sie nicht? Macht Schubladisieren die Welt einfacher? oder einfach nur ordentlicher?
Also liebe schwarz/weiss Denker, was ist euer Geheimnis?

Lange Sonntage machen kreativ, vorallem, wenn daneben ein Stapel Packungsbeilagen liegen, die zusammengefasst werden wollen. Und weiter links eine eingeritzte Orange Platz genommen hat, die mit mir Einstellungsanomalien üben will (nun weiss ich definitv, dass es total scheisse ist eine rechts-links Schwäche zu haben, zumal ich mir ja sowieso nichts in 3D vorstellen kann). =))

Sonntag, 6. Januar 2013

Warum?

In acht Jahren wird ein Säugling zum Schulkind. In acht Jahren wird ein Mittelstüfler zum Student. In acht Jahren wird man also erwachsen.In acht Jahren wird das Leben zur Routine. In acht Jahren wird man gesund. Zumindest glaubt man dies, nein man glaubt es nicht nur, man geht davon aus. Das gesund sein wird zur Selbstverständlichkeit. Doch das ist es nicht. Weder die Gesundheit noch das Leben. Dumm ist nur, dass das Hirn des Kindes von damals heute etwas kluger ist, dass es sein kindlich Naivität verloren hat. Acht Jahre später beginnt man sich zu überlegen, wie dumm man eigentlich ist. Was das Leben denn eigentlich wirklich ausmacht und ob das, was man tut auch das richtige ist. Und was macht es schon aus, wenn es das nicht ist, oder wenn es eben ist. Es ist egal, weil das Leben morgen schon vorbei sein könnte. Es kann aber auch erst in acht, oder 50 Jahren vorbei sein. Also ist es vielleicht doch nicht so egal. Doch was ist ein erfülltes Leben? Und warum nehme ich trotz besseren Wissens das Leben immer wieder als so selbstverständlich an? Warum?